Diskussion: Urheberrechtsreform der EU, oder Pro und Contra zu Uploadfiltern  

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SmartphoneGuru
(@smartphoneguru)
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Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 555
11.03.2019 13:44  

Hallo zusammen,
da in den Medien, in Bezug auf die geplante Urheberrechtsreform, oftmals nur die Seite der Gegner selbiger Reform hervorgehoben wird, ist es mit heute doch ein Anliegen noch einmal eine umfassendere Diskussion zu diesem Thema zu eröffnen, die sowohl das Contra, als auch das Pro dieser Reform einmal würdigen soll. Da man nie diskutieren sollte, ohne die beiden Positionen, und auch die Beweggründe der Reform gegenüber zu stellen, will ich dies an dieser Stelle gerne tun, um allen ein objektiveres Bild der Lage zu geben.

Hintergrund

Bislang liegt die Verantwortung für das Anbieten urheberrechtlich geschützter Inhalte ausschließlich bei den Nutzern, die Musik und Videos auf Facebook, Instagram oder Google hochladen. Die Plattformen stellen hierzu lediglich technische Möglichkeiten bereit, ohne aber für die geteilten Inhalte (mit-)verantwortlich zu sein. Will heißen, dass sich die Internetkonzerne also zu einem guten Teil aus der Verantwortung stehlen, und dabei dennoch urheberrechtlich geschütztes Material anbieten, ohne dafür zahlen zu müssen. Eine redaktionell betreute Plattform hingegen kann generell keine unlizenzierten Inhalte anbieten, ohne sofort eine teure Abmahnung in der Post zu haben. Ungerecht? Eigentlich schon.

Der VUT (Verband unabhängiger Musikfirmen) fordert daher bereits seit langer Zeit, und in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Unternehmen aus der Kreativwirtschaft, dass Google und Facebook für jedes geschützte Werk eine Lizenzgebühr bezahlt und die Rechteinhaber endlich mitverdienen können. Bei Streamingplattformen wie Spotify oder Deezer funktioniert dies ja schließlich auch. Allerdings sind das kostenpflichtige Aboangebote für die Nutzer monatlich bezahlen.


Die Debatte um das neue Urheberrecht ist heftig und laut. Während Künstler und Labels künftig auf faire Entlohnung hoffen, befürchten Netzaktivisten flächendeckende Zensur. Sehen wir uns also einmal die Argumente beider Seiten an, unterteilt in Pro (aus der Sicht der Künstler) und Contra (aus der Sicht der Reformgegner).

Pro:

Der VUT spricht sich klar für eine Urheberrechtsreform aus, die dafür sorgen soll, dass Rechteinhaber Geld bekommen, wann immer Musik auf Youtube gespielt wird. Dafür werden neben GEMA (die Youtube nach jahrelangen Verhandlungen inzwischen abführt) auch Lizenzgebühren fällig. Dasselbe gilt für Facebook, Vimeo und andere. Schon längst sind diese Plattformen zu mächtigen Medien geworden, die Millionen von Nutzern mit Musik versorgen an der man selber keine Rechte besitzt, ohne dass sie dafür bezahlen. Dieses Argument ist für mich persönlich offen gestanden vollkommen nachvollziehbar, und nicht von der Hand zu weisen.

Eigentlich könnten sich Internetplattformen und die Kreativindustrie Europas also wunderbar ergänzen: Wenn die Betreiber urheberrechtlich geschützte Werke allgemein zugänglich machen, profitieren davon sowohl die Schöpfer als auch die Gesellschaft. Doch leider wird diese Symbiose dadurch gestört, dass die Plattformen Geld mit kreativen Inhalten verdienen und diejenigen nicht fair bezahlen wollen, die diese Inhalte erschaffen haben.

Wir sollten uns also die Frage stellen: Wäre ich frei schaffender Künstler, wäre mir nicht auch daran gelegen mit meiner Musik und/oder meinen Videos Geld zu verdienen, anstatt sie kostenfrei im Netz verteilt zu sehen, ohne die Chance einen einzigen Cent dafür zu bekommen? So weit logisch, oder wie seht Ihr das!?

Contra:

Auf der anderen Seite stehen die Netzaktivisten von Netzpolitik.org u.ä., die für ein freies Netz eintreten, das in erster Linie den Nutzern dienen soll und nicht kommerziellen Interessen geopfert werden darf. Die Journalisten von Netzpolitk.org - selbst Urheber - sind lautstarke Kritiker des geplanten Gesetzes, da dieses künftig eine Zensur ermöglichen werde, was gerade angesichts der politischen Lage in Europa gefährlich werden könne. Auch dieser Vorstoß ist freilich verständlich, entbindet uns jedoch nicht von der Tatsache, dass auch die Commerzialisierung von eigenen Werken immer stärker in Richtung Internet verlagert wird.

Glaubt man den Befürwortern eines europäischen Leistungsschutzrechtes, dann besitzt es Zauberkräfte: Es soll den Qualitätsjournalismus retten und Internetmonopolisten zu einem Beitrag zur europäischen Wirtschaft zwingen. Das sind ehrenwerte Ziele, keine Frage. Doch leider ist das Gesetz ungeeignet, diese Erwartungen zu erfüllen – und es würde einen Kollateralschaden an der Meinungsfreiheit und Medienvielfalt im Netz anrichten. Bisher schützt das Urheberrecht europaweit die Vervielfältigung von Zeitungsartikeln. Wer sie ungerechtfertigt kopiert, kann verklagt werden. Was beim Leistungsschutzrecht neu ist: Es macht darüber hinaus kleinste Schnipsel lizenzpflichtig. Darunter fallen auch Ausschnitte, die in aller Regel herangezogen werden, um einen Link zu illustrieren – also zum Beispiel der Titel eines Artikels, ein Halbsatz des Inhalts oder ein briefmarkengroßes Foto. Hier sind wir natürlich bei der Zensur, denn Nachrichten die Internetgiganten á la Google und Facebook nicht in den Kram passen könnten durch diesen Mechanismus aussortiert werden.


Es muss daher doch vielmehr gelten: Europäisches Urheberrecht ja, aber bitte mit entsprechenden Nachbesserungen im Sinne der Pressefreiheit, oder irre ich? Wo Licht für Künstler da ist leider aktuell Schatten für die Presse, und eben dies darf meiner Meinung nach nicht passieren. Schließlich soll die Reform letztlich das Urheberrecht an die gestiegenen Anforderungen anpassen, die die moderne, digitalisierte Medienwelt an die Gesellschaft stellt und umgekehrt. So soll der Zugang zu geschützten Werken zu Bildungszwecken vereinfacht werden, ohne dass der Urheber auf seine materiellen Rechte verzichten muss. Sie soll jedoch keinesfalls die Pressefreiheit durch einschränken, oder gar zur Zensur herangezogen werden können.

Das Thema wurde am vor 1 Woche  von SmartphoneGuru bearbeitet

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Tamriko und DeeZz_NuuZz zugestimmt
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Tamriko
(@tamriko)
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12.03.2019 07:57  

Den Tweet habe ich mit euch teilen wollen. 

Fabian Nappenbach: "Was du bist auch ehemaliger Linkshänder. Das erklärt so einiges." 😂


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SmartphoneGuru
(@smartphoneguru)
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12.03.2019 08:18  

Diese Neuigkeiten können nun gut, oder schlecht sein. Es kommt auf den Grund für die Gegenstimme an, denn

  1. geht es um das Thema Pressefreiheit, bzw. die Lizenzkosten für Anreisser zu News-Artikeln, und die damit verbundene weitere Ausgestaltung der Reform bin ich ebenso dafür gegen diese zu stimmen.
  2. Will man allerdings die Rechte der Künstler weiter derart beschnitten halten, wie dem bisher ist, und davon absehen die Portalbetreiber mit in die Pflicht zu nehmen, muss ich dem klar widersprechen. Die Rechte der Künstler sind zu schützen, und die Portale entsprechend mit in die Pflicht zu nehmen, will man ein durchgehendes, und gut umgesetztes Urheberrecht bewahren.

Ein schlichter Tweet, mit dem Inhalt "ich bin dagegen" reicht in dieser Diskussion nicht aus, und dient lediglich der Polemik. Es müssen die Gründe für die Entscheidung offen auf den Tisch, um zu beurteilen wer mit seiner Stimme vertretbare, oder eben nicht vertretbare Absichten verfolgt.

Dieser Post wurde am vor 1 Woche  2 times von SmartphoneGuru bearbeitet

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Tamriko
(@tamriko)
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Beiträge: 746
12.03.2019 08:41  

Deswegen würde ich mir hier mehr Diskussion wünschen und tatsächlich Lösungsansätze, die dann weniger Lücken aufweisen.

Bislang war es ja stets so, dass die Entscheidungsträger wenig Expertise zu den Themen hatten über die sie abstimmen. 

Die Proteste finde ich gut, weil man damit gezwungen ist, sich damit auseinander zu setzen. Nun sollte aber auch Aufklärung, Transparenz und eine pragmatische Betrachtungsweise an den Tag gelegen werden.

Deswegen ist es auch wichtig, dass Kinder und Jugendliche in den Schulen mehr über die Digitalisierung lernen, aber auch zu Belangen, wie politische Teilhabe.

Wenn man die Zusammenhänge nicht kennt, kann man nur auf die Pro oder Contra Seite aufspringen, wohingegen wir Lösungen brauchen, die einen nicht an  Dystopien von Zensur und Überwachungsstaat denken lassen. 

Dieser Post wurde am vor 1 Woche  von Tamriko bearbeitet

Fabian Nappenbach: "Was du bist auch ehemaliger Linkshänder. Das erklärt so einiges." 😂


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Basti
(@basti)
Admin
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 161
12.03.2019 09:27  

Ich finde an der öffentlichen Diskussion ist schön zu sehen, wie aktuell gerne diskutiert wird, zumindest von einige. Manchmal hat man leider den Eindruck, dass die eine Seite die Argumente der anderen Seite gar nicht wirklich hören will, daher finde ich zunächst einmal die direkte Gegenüberstellung hier im Thread sehr gut.

Letztlich geht es glaube ich vielen nicht darum, dass die Rechte der Künstler, Journalisten und Co. nicht respektiert werden und sie somit entsprechend bezahlt werden sollten, sondern dass die Offenheit und Freiheit im Internet nicht so krass beschnitten wird. Nehmen wir mal eine Community wie diese hier, der Aufwand eine solche zu betreiben, wäre unter diesem Gesetz praktisch nicht mehr wirklich zu tragen. Die Kosten dafür wären schlicht zu hoch. Das Risiko, dass wir uns immer wieder strafbar machen, wäre ebenso zu hoch. Wie sollen allein solche Communitys dann weiter funktionieren?

Ich bin ehrlich, ich bin wahrlich kein Jurist und kann hier auch nicht die perfekte Lösung für das Problem aufweisen. Dass EU-Politiker aber gefühlt einfach nicht zuhören wollen (vielleicht sind sie auch schon zu genervt von dem Problem?) und über die Köpfe der letztendlichen Nutzer des Internerts hinweg entscheiden wollen bzw. wollten, verärgert so oder so, egal auf welcher Seite man letztlich steht.


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SmartphoneGuru
(@smartphoneguru)
HTC Hero
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 555
12.03.2019 09:50  

Sie hören nicht nur nicht zu, sondern sind in dem betreffenden Anwendungsgebiet schlicht nicht bewandert genug.

Was aber viel spannender ist: das Leistungsschutzrecht in der geforderten Form, gibt es nach meiner Durchsicht der Gesetzestexte in Deutschland sogar schon seit 2013. Nur gibt es hier - im Rahmen der erlaubten Regelungen - auch bereits seit geraumer Zeit Vereinbarungen. Ein Grund dafür, dass Google News in Deutschland noch aktiv ist, während es in anderen Ländern, in denen keine Bereitschaft zu Sondervereinbarungen bestand abgeschaltet wurde.

Beim Urheberrecht sieht die Sache maßgeblich in Bezug auf die Erschwinglichkeit von Content-ID-Systemen kritisch aus. Geben tut es die bereits vieler Orts. Allerdings lange nicht ausgereift und massentauglich in ihrer Verwendung, und schon gar nicht zu Preisen, die sich ein jedes Portal leisten kann.

Je nach Ausgang des Votums werde ich mir gut überlegen, ob ich bereit bin meinen Blog, der ja ein Freizeitengagement ist, noch weiter betreiben kann. Dem Grunde nach müsste ich diesen nämlich dann in Vollzeit betreiben, um der Gesetzgebung gerecht werden zu können.

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Basti
(@basti)
Admin
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 161
12.03.2019 13:05  

Absolut, und genau das wird das Problem für sehr, sehr viele kleinere Seiten sein. Wie gesagt, auch dieses Projekt hier wird dann wohl oder übel gut überdacht werden müssen. Die Grenze der 3 Jahre usw. ist schlicht nicht realistisch. Denn auch solche Seiten werden massiv damit zu kämpfen haben, und teilweise nicht mehr finanziell tragbar sein.


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HTC-Mike
(@htc-mike)
Beigetreten: vor 1 Woche 
Beiträge: 2
12.03.2019 16:13  

Ich möchte hier gerne auch nochmal meine Sicht der Dinge schildern. 

Kurz und Knapp: Wir wollen Urheber schützen, Ja, aber nicht durch Uploadfilter

Viele Politiker haben nicht verstanden, wie eine derartige Reform umgesetzt werden kann. Wir befinden uns noch lange nicht auf dem Technischen Entwicklungsstand um einen Künstliche Intelligenz auf Menschenverstands Niveau zu entwickeln, ob zum Beispiel ein Meme jetzt gesperrt werden soll oder ob es vom Urheber gewollt ist das es mit der Öffentlichkeit geteilt wird. Die Folge bei der Umsetzung der Urheberrechtsreform wären also die Uploadfilter und diese dürfen auf keinen Fall in Kraft treten

Ich/Wir sind für die Meinugsfreitheit im Internet und wollen das Internet wie gewohnt weiter nutzen und verbessern. Nicht zerstören.

 

Dieser Post wurde am vor 1 Woche  von HTC-Mike bearbeitet

Basti zugestimmt
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Tamriko
(@tamriko)
HTC Hero
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 746
12.03.2019 23:01  

@smartphoneguru was mich bei dir besonders interessieren würde ist, ob du mit den Teilen deiner Texte hier gegen dein eigenes Urheberrecht verletzt, da du es ggf vorher schon auf deinem Blog geteilt hast. 

Fabian Nappenbach: "Was du bist auch ehemaliger Linkshänder. Das erklärt so einiges." 😂


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SmartphoneGuru
(@smartphoneguru)
HTC Hero
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 555
13.03.2019 06:14  

@tamriko das ist schnell beantwortet. Ich verletze nicht mein Urheberrecht, da ich ja selbst der Urheber bin, und als solcher darüber entscheiden kann ob, wie, wo und wann ich meine "Werke" vervielfältigen will/lasse.

@htc-mike ich darf dich korrigieren, denn in dem englischen Text des Gesetzesentwurf geht es um Videos, Musikstücke und Fotografien, wobei - und das ist für mich auch richtig und wichtig - Memes und satirische Inhalte aller Art davon ausgeschlossen sind. 

Bei allen Bestimmungen geht es im Kern um die Haftung, bzw. deren Verlagerung auf die Portalbetreiber, die künftig mithaften sollen. Ein rechtlicher Schritt, der aus meiner Sich freilich als richtig angesehen werden muss, aber zu einem Problem der Aufwände führt, will heißen entweder jeder Beitrag/Kommentar o.â. wird manuel freigegeben, oder technischel. Die technische Lösung bezeichnen wir in der Öffentlichkeit als Uploadfilter. Dahinter steht aber all das oben geschriebene, und das muss allen Lesern, und allen Beteiligten klar sein, da dies enorme Kosten für Betreiber bedeutet. Hast Du eine bessere Idee zum Schutze geistigen Eigentums!?

Ich würde ja Blockhain-basierte Lösungen vorziehen. 

Dieser Post wurde am vor 1 Woche  von SmartphoneGuru bearbeitet

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Tamriko
(@tamriko)
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Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 746
13.03.2019 06:23  

Das Problem welches ich dabei sehe ist, wenn Leute etwas unter nem Pseudonym veröffentlichen und dann ggf auch unter ihren richtigen Namen aber auf ner anderen Seite, es kann ja sein, dass es als Plagiat gesehen wird weil ja zweimal der identische Text ist. 

Fabian Nappenbach: "Was du bist auch ehemaliger Linkshänder. Das erklärt so einiges." 😂


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HTC-Mike
(@htc-mike)
Beigetreten: vor 1 Woche 
Beiträge: 2
13.03.2019 06:27  

Es ist schwer da eine gute Lösung für beide Seiten zu finden, es sollte nur nicht durch "Uploadfilter" geschehen.

Es gibt bestimmt einige, die gute Kompromissvorschläge zum schützen der Urheber haben. Diese müssen nur vom Parlament wahrgenommen werden, aber wie es scheint möchte man auf keine richtigen Kompromisse eingehen.


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SmartphoneGuru
(@smartphoneguru)
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Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 555
13.03.2019 06:40  

Ich würde es darauf herunterbrechen, dass die agierenden Personen zwar Ahnung von der rechtlichen Materie haben mögen, es ihnen aber an dem notwendigen Wissen über die technologischen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten jedoch massiv mangelt. Anstatt hier, wo es sinnvoll wäre, entsprechende Berater und Boot zu holen, "machen sie einfach". Das ist gefährlich. In anderen Fällen holt man sich doch auch für jeden Murks einen Berater, der dort dann nichts bringt. Und hier, wo es so zentral wichtig ist, verzichtet man auf fachliche Expertise. Das ist leider sehr erschreckend.

Dieser Post wurde am vor 1 Woche  2 times von SmartphoneGuru bearbeitet

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Basti
(@basti)
Admin
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 161
13.03.2019 08:06  

Was mich halt immer wieder wundert, ist genau der von dir angesprochene Punkt, @SmartphoneGuru . Politiker auf diesem Level haben ein regelrechte Armada an Beratern, auch IT-Experten. Das ist ja in der Bundesregierung nicht anders. Ich kann mir irgendwie nicht so richtig vorstellen, dass von diesen Beratern keiner mal erklärt hat, welche Konsequenzen in verschiedenste Richtungen ein Uploadfilter hätte. Aber die Konsequenz war wohl nur, dass man den Begriff "Uploadfilter" aus dem Gesetzestext gestrichen hat, um dann immer behaupten zu können, dass nirgends der Begriff genannt würde. Auch wenn sie selber wissen, dass die Einhaltung des Gesetzes nur mit eben diesem Filter überhaupt denkbar und möglich ist.


SmartphoneGuru zugestimmt
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ElDiablo
(@eldiablo)
Trusted Member
Beigetreten: vor 5 Monaten 
Beiträge: 83
13.03.2019 08:11  

Ich stehe der Sache eher kritisch gegenüber. Uploadfilter gibt es ja bei YouTube bereits. Wird ein Film oder Musik hoch geladen, wird das erkannt. Dann kann es sein dass das Video in Deutschland nicht mehr gesehen werden kann weil die Musik geschützt war. 

Das finde ich ja vollig richtig und gut so, aber dass jetzt kleinste Schnipsel gefiltert werden ist auch für Künstler Contraproduktiv. Ich hab schon sehr viele Filme und Musik gekauft weil ich kurze Auszüge in einem Video gesehen habe. Ich wäre dafür dass das "zitieren" weiterhin erlaubt sein soll.

Bekomme ich Schwierigkeiten wenn ich in meinem Auto an der Ampel zu laut Musik höre und Leute hören das? Es ist ja höchste Geheimhaltungsstufe angesagt.


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